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Nachhaltigkeit .. lasst uns beginnen

Es ist nicht immer einfach nachhaltig zu leben aber wir finden der Versuch ist es wert, zu beginnen. 

So wie bei uns in unserem Biohotel ist Nachhaltigkeit auch ein Entwicklungsprozess, der nie abgeschlossen ist: Blockheizkraftwerk – Ökostrom - bio-zertifiziertes Waschpulver – Bioreiniger für die Zimmer, Etage, -Spülmaschine & Küche - Recycling-Papier von WC bis Büro - Jeden Tag kann eine kleine weitere Lücke geschlossen werden. Keine Konservierungsstoffe, keine Pestizide und nichts von gequälten Tieren. Bereits seit den 90er Jahren kommen immer mehr Produkte in unserem Restaurant Seekrug aus unserer Region, überzeugt von der Einmaligkeit des Landstrichs, welche sich in Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und Wild widerspiegeln. Alternativen kaufen wir in Bio-Qualität ein. Überbrachte Zubereitungsarten und Produkte lassen wir neu aufleben ---> auch unsere neuen Lieblingsbrote , in unserer Konditorei & Bio Bäckerei. Dabei kombinieren wir traditionell und nach eigenem Geschmack. So, wie uns die Natur es schenkt.

 

Kann es eigentlich etwas Besseres geben? - Wir finden nein! Deswegen haben wir uns gedacht, wir geben Euch ein paar Ideen mit nach Hause, wie auch Ihr eine bisschen nachhaltiger leben könnt ... Tipps für den Alltag. 

 

1. Kleine Veränderungen

Es ist ganz egal, mit was Du beginnst Hauptsache du beginnst. Mit dem Rad zum Einkaufen, eigene Küchenkräuter anpflanzen, öfter mal selbst kochen oder auch nachts den Strom ausschalten, es spielt wirklich keine Rolle. Wichtig ist eigentlich bloß, dass du diese Veränderung in deinen Tagesablauf integrierst und dir dabei die Vorteile bewusst sind (Du sparst Zeit, Geld und manchmal auchNerven). Beispiel: Warum nicht mal wieder als Snack die gute Butterstulle und einen Obstsalat dazu für unterwegs, damit Du was zu knabbern hast und gleichzeitig gibst du damit dein Geld nicht unnötig aus.

 

2. Wasser aus dem Hahn

Kein schweres Schleppen mehr, keine Plastikabfall. Es gibt kein besseres Wasser was aus unseren Wasserhähnen kommt. Am einfachsten, frische Zitrone dazu, Limette und der Sommercocktail ist fertig. Wenn dann doch mal eine Flasche kaufen mußt, dann doch bitte aus Glas. Diese lassen sich nämlich doppelt so häufig wiederverwenden wie Mehrweg Plastikflaschen.

 

3. Einkaufszettel

So einfach, wie es einfach ist. Schreibe dir einen Einkaufszettel auf dem alles für die kommende Woche aufgeschrieben wird. Wichtig ist, dass es nach Geschäften aufgeteilt ist, damit du den Überblick nicht verlierst, was Du wo kaufen möchtest. Dank guter Organisation bekommst du bald Routine dafür. Das macht sich nicht nur durch weniger verplemperte Zeit, sondern auch durch weniger Lebensmittelabfälle bemerkbar. Noch ein Tipp, gehe nie mit Hunger einkaufen, den da kaufst Du automatisch auch Sachen ein die Du eigentlich garnicht benötigst. 

 

4. Reduziere deinen Konsum

Aussortieren, weniger Besitzen und letzten Endes auch weniger kaufen. Das erleichtert es nicht nur Ordnung zu halten und zu putzen, sondern spart auch bares Geld. Das Zauberwort nennt sich auch -> Minimalismus – es beginnt mit Ausmisten, weniger ist mehr, gehe doch einmal durch Deine Wohnräume und schaue auf die Schränke und in die Schränke. Wann hattest Du viele Dinge das letzte Mal in der Hand? Wann das Kleid der vielen Kleider getragen? Möglichkeiten die Sachen los zu werden, die du nicht mehr haben möchtest, gibt es genügend. Freunde und in der Familien fragen, ob jemand davon etwas gebrauchen kann. Flohmärkte  und ebay Kleinanzeigen nutzen.

 

5. Saisonal und regional einkaufen.

Im Frühjahr ist Spargelzeit, dann kommt die Erdbeerzeit, die Kirschzeit, die Himbeerzeit. Tomaten und Karotten wachsen im Sommer, dafür die Rüben, Kartoffeln oder der Kohl im Winter.  Brauchen wir wirklich alles das ganze Jahr über? Ich finde nicht. Ich finde, es hat sogar seinen Charme, wenn es bestimmte Dinge nur zu bestimmten Zeiten gibt. Da freut man sich viel mehr darauf. Niemand soll diese Regel eisern befolgen, aber etwas bewusster kaufen macht Sinn. Denn es schmeckt besser und die Früchte und Gemüse liefern genau die richtigen Nährstoffe zur richtigen Zeit. Die Natur hat sich das ziemlich clever ausgedacht.

 

6. Gebraucht kaufen

Das nächste Mal, wenn dir etwas kaputt geht, kaufe es doch gebraucht statt neu. Elektronik findest du unter anderem auf reBuy, Second Hand Modegeschäfte und Läden bestimmt in deiner Nähe. Gebrauchte Kleidung gibt es wunderschöne auf Flohmärkten oder schaut einfach bei ebay vorbei. Gebraucht kaufen ist kein großer Mehraufwand und spart Geld.

 

7. Plastiktüten

Rund 71 Plastiktüten verbrauchen wir Deutschen durchschnittlich - pro Jahr und pro Person, also mehr als eine in der Woche. Tragetaschen aus Papier und Biokunststoff sind leider auch nicht sehr viel besser. Wer Gutes tun will, benutzt eigenen Stofftaschen, Körbe, Rucksäcke beim Einkaufen! In Deutschland werden zirka 6,1 Milliarden Plastiktüten jährlich in den Verkehr gebracht. Jede einzelne, die eingespart wird, ist gut für unsere Umwelt.

 

8. Jeder sollte sich ein Laster können ... ganz bewusst und intensiv. Lieber eins als wie viele Dinge! 

 

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende und sende sonnige Grüsse von der Insel Langeoog - das Strandeck Team und ich Daniela. 

Was wir Euch damit sagen wollen, ist folgendes, man muss nicht sein gesamtes Leben ändern, um nachhaltig zu leben. Manchmal reichen ein par kleine Veränderungen. Es geht darum, dass jeder von uns etwas zu einer saubereren Welt beitragen kann, indem man nur etwas bewusster leben kann und sich dazu ein paar mehr Gedanken machen. Es ist gar nicht schwer ...

 

Probiert es gerne aus! Schreibt uns doch gerne, was Ihr für ein kleinwenig Nachhaltigkeit tut?

Danke fürs Weitersagen!

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Kommentare: 3
  • #1

    Mariane Schmidt (Sonntag, 13 August 2017 08:07)

    Liebes Strandeck Team, auch wenn wir noch nicht zu Gast bei Ihnen waren möchten wir unsere Hochachtung für Ihren konsequenten Weg aussprechen. Nur so können wir gemeinsam für die nächsten generationen unsere Natur erhalten. Mit Menschen die andere Wege gehen und dies mit Liebe und Überzeugung machen.
    Persönlich gibt es bei mir seit Jahren keine Plastiktüten mehr, Umverpackungen werden nicht mitgekauft, Bekleidung geben wir auf den Flohmarkt und unserer Essen für den Job kommt in die alte "Brotbüchse". Ja keder kann beginnen mit kleinen Schritten. Danke für dieses Artikel und herzliche Grüse nach Langeoog vom schönen Berlin.

  • #2

    Olaf Hube - Buddelei, Langeoog (Dienstag, 15 August 2017 07:53)

    Hallo Bio-Hotel Team
    und wieder ein netter blog....
    Ein schöner HInweis und sicher eine gute Lebenseinstellung, diesen Weg zu gehen.

    Aber..
    habt ihr euch überlegt, was euer Hinweis auf gebrauchte Geräte/Klamotten/.... kaufen auch bedeutet.
    Über die Nachhaltigkeit kann man durchaus geteilter Meinung sein- so meine Auffassung.
    Nehmen wir meine Paradedisziplin: Klamotten
    meiner Meinung nach ist es besser die "vernünftig" hergestellten Klamottenhersteller/Verkäufer zu unterstützen als die belasteten weiter zu verkaufen (hier gibt es gewisse Parallelen zu dem Dieselskandal). Besser neue Sachen unter Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten kaufen um diesen Zweig der Textielindustrie zu stützen und dort vermehrt Nachfrage erzeugen - also lieber austauschen als weiterverkaufen. Allein die Kosten der Logistik für ein bereits gebrauchtes Teil per Internet zu verkaufen ist eigentlich schon ein ausreichendes negatives Argument - aber auch, das ihr eure Händler vor Ort eure Unterstützung zumindest teilweise entzieht ist zumindest das Gegenteil von Regional.
    Vieleicht überlegt ihr einmal den Gedanken second hand - Verkauf um es in die Idee Nachhaltigkeit mit einzubeziehen.
    Das ist ein großer Markt geworden, der z.B. das Buddelinchen mit den Kinderklamotten mit "zerstört" hat - nur so als Beispiel.
    Meiner Meinung nach ist es besser nicht mehr gewünschte Klamotten zu entsorgen und sich dafür nachhaltige Klamotten zu kaufen und so den nachhaltigen Kreislauf anzuregen. Gebrauchte Klamotten zu entsorgen ist eine Schattenwirtschaft geworden, die nicht unwichtig ist - so gibt es ein nicht unwesentlichen Teil, der es in der dritten Welt möglich macht vielen Menschen Arbeit/ Geld zu verschaffen durch Verkauf und Änderungsschneiderei, manches (das mit hohen Kunststoffanteil) ist bereits Sondermüll und in der Industrie wird der Rohstoff Baumwollreste immer mehr geschätzt.....
    Wir könnten darüber gerne mal ein paar Gläser Wein/Bier trinken und die Gedanken noch weiter austauschen - wenn wir Zeit haben - aber vieleicht denkt ihr über den Aufruf zu second hand Aktionen noch mal nach?

    Liebe Grüße
    Olaf Hube
    Buddelei,Langeoog

  • #3

    Maike vom Biohotel (Dienstag, 15 August 2017 19:22)

    Lieber Olaf
    Vielen Dank für Deinen wertvollen Kommentar!
    Das ist genau das, was wir brauchen und uns von unserem Blog erhoffen! Einfach mal anfangen und dann in der Diskussion, mit dem nächsten Kommentar, wieder einen Schritt weiter kommen!
    Gerne nehmen wir uns den Punkt noch mal vor, Daniela und ich freuen uns schon auf den persönlichen Austausch bei Wein/ Bier oder Rhabarber-Schorle ;) mit Dir, bzw. Euch
    Zeit haben wir alle nicht, aber wir können sie uns nehmen....für gute Gespräche und nette Menschen sollten wir das sogar unbedingt!
    Somit dürfen alle schon wieder gespannt sein, was "bei rum kommt", wenn wir mal in einer ganz anderen Branche reinschnuppern dürfen, was Nachhaltigkeit bedeutet, Tips und Infos vom Fachmann und vielleicht auch seinem Team bekommen.

    Und wer es bis jetzt noch gar nicht mit bekommen hat, weil immer der Strand gelockt hat: Im Buddelinchen gibt es seit diesem Jahr die Möglichkeit den eigenen Kleiderschrank unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit mit verifizierten Auszeichnungen, Mindestanforderung ist der Standart GOTS ergänzend mit Faire Trade und Faire Wear Siegel, aufzufüllen....Auch hier gilt: Einfach mal anfangen!
    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man den Unterschied spürt...Biobaumwolle auf der Haut ist ein ganz anderes Gefühl, weiter geht es dann mit Bettwäsche und Handtüchern, wie wir sie unseren Gästen im Biohotel aufziehen. Und ganz klar: Auch hier gibt es noch viel zu ändern! Wir sind noch nicht fertig!
    An alle anderen: Gebt Gas, tippt Eure Meinung! Wir brauchen INPUT!!! Die Inselpost soll einfach mal zum Nachdenken anregen, nicht nur Euch sondern auch uns!!!
    Liebe Grüße von Bio-Insel für´s Leben
    Maike ;)

WIR SIND FÜR SIE DA!

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Biohotel Dünenhotel Strandeck

Kavalierpad 2

26465 Langeoog

 

Tel: +49 4972 6880 und Fax: +49 4972 688 222

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Email:       info@strandeck.de

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