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Kleine Alltagsdinge, wie jeder etwas für die Umwelt tun kann

Es sind manchmal die kleinen Dinge, ein anderer Blick, die Gewohnheit mal ändern, meistens ein kleiner Schritt für dich, aber ein großer Schritt für unsere Umwelt. Deserwegen gibt es heute von uns für Euch ein paar kleinen Tricks die jeder in seinen Alltag integrieren kann. So wie wir es auch bei uns im Biohotel schon handhaben und versuchen umzusetzen, aber auch wir sind weiter auf diesem Lernprozeß und fragen uns auch "Was können wir noch besser machen".

 

Es bleibt aber immer dabei, wir möchten was ändern - dann müssen wir bei uns ganz privat anfangen. Meistens sind es Alltagshandlungen, die wir tagtäglich tun – aber eben auch so ändern können, die genau so wirksam sind, wie wenn wir mit dem Rad fahren. Im letzten Artikel hatten wir ja bereits damit begonnen mal ein paar Tipps zu geben und die Reaktion von Euch war einfach nur dufte. Nun wollen wir an den letzten Artikel gerne anknüpfen.

 

1. Unser täglicher Einkauf - benutze Beutel (Jute - oder Stoffbeutel)

Sie sind nicht nur für den gesamten Einkauf gut. Damit lässt sich auch beim Bäcker wunderbar einkaufen. Wäschenetze sind super für Obst und Gemüse, aber eigentlich kann man fast alles lose aufs Band legen. Bei der nächsten Wäsche einfach mitwaschen. Ob es nun die Einkaufstasche, Einkaufskorb, Jutebeutel, Rucksack usw. ist um all eure Einkäufe nach Hause zu wuchten 😉 habt dabei immer gute Laune und Offenheit für einen Schnack, den bei den Meisten werden Ihr noch ein biischen auf Unterverständnis stoßen. Wer verpackungsfrei einkaufen will, muss freundlich sein 😉.

 

2. Mini-Müll im Café

Ihr kennt die kleinen verpackten Zuckertüten und Kekse, die wir alle mit Tee und Kaffee oft serviert bekommen – das ist überflüssiger Müll. Nutze daher deine Macht als Gast und Konsument und frage freundlich nach Keksen, die nicht einzeln abgepackt sind. Sag nein zu Zuckertütchen, die man durch einen Zuckerstreuer auf jedem Tisch ersetzen kann. Freundlich darauf hinweisen

Trink Leitungswasser, vermeidet Getränke in Plastikflaschen und Tetrapaks

3. Trink Leitungswasser, vermeidet Getränke in Plastikflaschen und Tetrapaks

Leitungswasser ist das in Deutschland am besten und strengsten kontrollierte Lebensmittel. Grundsätzlich gilt: Was in Deutschland aus dem Hahn kommt, ist Wasser erster Klasse. Eine gute Idee sind z.B. Glaskaraffen, in die man zusätzlich Eiswürfel oder natürliche Zutaten (z.B. Früchte, Kräuter, Zitronenscheiben) zur Verfeinerung des Leitungswassers hinzugeben kann. Das sieht hübsch aus und schmeckt auch noch sehr lecker. 

Wenn Ihr unterwegs seit nutzt Trinkflaschen aus Glas oder Metall,  diese sind besser zum reinigen und sind weniger keimanfällig. 

 

Warum wir solche Scheu vor Leitungswasser haben, obwohl wir bedenkenlos damit unsere Lebensmittel abwaschen und damit kochen? Weil Trinkwasser in Plastikflaschen und Tetrapaks eine bessere Lobby hat?

4. Chemische Putzmittel – benutze Essigessenz

Chemische Putzmittel dienen hauptsächlich dem Zweck, dass wir sie kaufen sollen.

Putzmittel heutzutage sind ein Cocktail aus vielen chemischen Substanzen. Nicht umsonst stehen immer Warnungen drauf. Sie gefährden unsere Gesundheit und belasten die Umwelt. Großes Plus: Du sparst jede Menge Plastikmüll.

Essig ist umweltverträglich und schadet uns auch nicht.  Wenn wir von Essig schreiben, meinen wir weißen Haushaltsessig, der meist einen Säuregrad von etwa 5 % hat.  Wer Essigessenz (25% Säure) benutzt, muss entsprechend stärker verdünnen. Eine Flasche Essigessenz kostet gut 1€, und man braucht für selbstge-machten Essigreiniger nur 1 EL (15ml) Essigessenz auf 300 ml Wasser. Damit bekommt man alles sauber.  Bei hartnäckigem Schmutz entweder Salz als Scheuer-partikel benutzen oder Natron auf die Stelle streuen und dann Essigreiniger drauf sprühen.

Werbestopper (Bild: © werbestopper.de)
Werbestopper (Bild: © werbestopper.de)

5. Kein Werbemüll: Sag es allen! 

Unerwünschte Werbepost verstopft unsere Briefkästen, verursacht jede Menge Müll und verschwendet wertvolle Ressourcen. Ein Aufkleber mit dem Hinweis „Bitte keine Werbung“ stoppt die größte Werbeflut. Eine weitere Möglichkeit gegen unerwünschte Werbung ist ein Eintrag in die Robinsonliste.

Oder Ihr nutzt Werbestopper, anders als bei den Robinsonlisten will Werbestopper Reklame einzelner Firmen gezielt unterbinden. Nutzer registrieren sich online und bekommen dann eine Liste der Unternehmen präsentiert, die in ihrer Wohngegend werben. Möchte der Nutzer Werbung einer bestimmten Firma erhalten, wählt er diese aus. Werbestopper schreibt dann die restlichen Werbetreibenden an, um deren Sendungen zu unterbinden. Erhält der Nutzer nach einer bestimmten Frist nachweislich weiterhin Post eines geblockten Absenders, bietet Werbestopper weitere Unterstützung an.

6. Beim Strand Spaziergang einfach mal zugreifen

Oft ärgern wir uns über zerknüllte Pappbecher, Plastikbecher, Pizzaverpackungen am Strand, zerfetzte Plastiktüten und leere Dosen ....  Nimm dir beim nächsten Spaziergang einen Beutel mit und sammle einfach etwas Müll am Strand auf. Auch wenn es nicht dein eigener Müll ist und wenn Du Leute triffst die Müll hinterlassen oder ihn einfach liegen lassen, spreche sie mit einem Lächeln darauf gerne an. 

 

So wie wir auch in unserem Restaurant Seekrug besonderen Wert auf Bioprodukte und auf Zutaten aus unserer Region legen, heißt es für uns Beschränkung auf das Wesentliche. Nicht alles zu jeder Jahreszeit, sondern lieber eine Speisekarte mit frischen Produkten der Saison und vom Landwirt unseres Vertrauens. Dies ist besser als eine Riesenauswahl aus der Tiefkühltruhe oder aus tausenden Kilometer Entfernung. 

Oder auch unsere BIO DOPPELZIMMER (nachhaltig und ökologisch renoviert mit Naturputz- und Farben, Natur-haarteppich und Vollholzmöbeln, Bio-Bettwäsche und -Handtücher,  metallfreies Bettsystem in diesem Jahr mit unserem  neuen "Strand Zimmer" BIO DOPPELZIMMER und FAMILIEN ZIMMER "weiter wachsen" lassen.  Nachhaltiges Wirtschaften, regionaler Einkauf und umweltfreundliche Energie- und Abfallkreisläufe sind für uns nicht nur verpflichtend, sondern selbstverständlich ... wobei auch für uns dieser Weg lange noch nicht abgeschlossen ist. 

Liebe Leser unserer Inselpost es gibt bestimmt noch viele gute andere Ideen, wie man Müll vermeiden kann. Auch Verzicht gehört dazu – selbst wenn das unsexy klingt. Wenn ihr noch weitere Tipps habt, dann schreibt sie uns doch gerne hier als Kommentar. Wir freuen uns darauf Inselpost von Euch zu erhalten!

Ich Daniela von unserem duften Strandeck Team (alle Fotos @ bei mir) wünsche Euch einen tollen Sonntag :-).

Entschleunigt auf unserer autofreien Nordseeinsel Langeoog und genießt den "Inselzauber pur".

Keine 99 Schritte von Meer und Strand entfernt. Ihr habt Lust die Füße in den Sand zu stecken, dann könnt Ihr dies tun.

Schaut Euch gerne unsere Inselzeiten an, geht auf Spaziergang durch unsere Bio Zimmer oder kommt gerne auch bei unserem Bio Frühstück vorbei. 

Wenn Interesse, dann schreibt uns gerne eine Email an info@strandeck.de oder ruft gerne durch, unter 04972-6880. Wir freuen uns! 

Danke fürs Weitersagen!

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Kommentare: 1
  • #1

    Franziska (Montag, 18 September 2017 08:51)

    Liebes Strandeck Team,
    ein super toller Beitrag und das mit dem Werbemüll habe ich gleich umgesetzt. Mir war dies leider noch nicht bekannt, aber diese Zeitungsflut stört mich schon lange.
    Danke und Grüsse aus München sendet
    Franziska

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Biohotel Dünenhotel Strandeck

Kavalierpad 2

26465 Langeoog

 

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Email:       info@strandeck.de

Internet:  www.biohotel-strandeck.de

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